Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam
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Aktuelles

05.05.2010: Konjunkturmittel für die Neuendorfer Straße einsetzen

Auf Antrag der SPD wird die Verwaltung prüfen, ob die Mittel aus dem Kojunkturpaket der Bundesregierung statt für die Mangerstraße in der Neuendorfer Straße am Stern eingesetzt werden können. Dann könnte endlich die Lärmsanierung starten.
Beim Sanierungsvorhaben Mangerstraße war es zu Protesten der Anwohner gekommen, die lieber eine denkmalgerechte Wiederherstellung des historischen Pflasters wollen, anstatt einer Lärmsanierung, die Asphalt als Belag beinhaltet. Ich schlage daher vor, die Mittel zugunsten des Sterns umzuschichten.

Sonstige Investitionsmittel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm umschichten vom 05.05.2010

 

07.04.2010: Stadtverordnetenversammlung beschließt Haushalt 2010

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 7. April 2010 den Haushalt des laufenden Jahres beschlossen. Gleichzeitig wurde das Haushaltssicherungskonzept angenommen. Die Kommunalaufsicht muss des Haushalt noch bestätigen.

Mit dem Haushalt 2010 sind auch die Investitionsmittel für die Stadtteilschule und die Gartenstadt Drewitz beschlossen.

Rede vor der Stadtverordnetenversammlung zum Haushaltsbeschluss

 

14.02.2010: Stadtteilschule Drewitz - Realisierung kann beginnen

Für die Stadtteilschule Drewitz sind im Entwurf des Haushaltes 2010 erhebliche finanzielle Mittel eingestellt worden. Der Verwaltung ist es gelungen, zusätzliche Fördermittel für das Projekt zu organisieren. So sind für die kommenden drei Jahre insgesamt 3,2 Mio. Euro für die Stadtteilschule vorgesehen. Welche konkreten Maßnahmen nun durchgeführt werden, will ich von der Verwaltung in einer Anfrage wissen. Die Antwort wird innerhalb eines Monats gegeben.

Anfrage Stadtteilschule Drewitz vom 14.02.2010

 

27.01.2010: Oberbürgermeister legt ehrgeizigen Haushaltsentwurf vor

100 Millionen Euro – das ist die magische Zahl des Haushaltsentwurfs 2010, den der Oberbürgermeister Ende Januar den Stadtverordneten vorlegte. 100 Mio. Euro sollen in den nächsten drei Jahren in Potsdam investiert werden. Der Hauptteil geht an Schulen und Kindertagesstätten. Dank der Mittel aus dem Konjunkturpaket können ebenso das Rathaus Babelsberg, das Karl-Liebknecht-Stadion, die Lärmsanierung der Potsdamer Straße (B273) und der Neubau der Mehrzweckhalle im Luftschiffhafen begonnen werden.
Das ist ein ehrgeiziges Programm, das die finanziellen Möglichkeiten der Stadt voll ausschöpft. Ich begrüße es aber, dass die Stadtspitze um Oberbürgermeister Jakobs das Versprechen wahr macht, bis 2014 alle Potsdamer Schulen in einen Zustand zu versetzen, bei dem es keine Beeinträchtigungen des Schulbetriebs mehr gibt. Natürlich muss Potsdam auch weiter sparen. Im Ergebnishaushalt, der die Einnahmen und Ausgaben der Stadt für die laufenden Leistungen darstellt, wird Potsdam 2010 ein Defizit von rund 24 Mio. Euro planen müssen. Wir werden deshalb ein neues Haushaltssicherungskonzept mit Sparvorschlägen aufstellen. Es enthält vor allem Maßnahmen, mit denen wir die Effizienz der Verwaltung optimieren wollen.

 

02.04.2009: Haushalt der Stadt Potsdam beschlossen - Investitionen auf Rekordhöhe

100 Mio. Euro ist die magische Zahl des Haushaltsbeschlusses 2009. Einhundert Millionen Euro wird die Stadt in den nächsten Jahren in Potsdam investieren. Der Hauptteil wird für Schulen und Kitas aufgebracht. Damit kommt Potsdam seinem Ziel näher, bis 2014 alle Schulen und Kitas instand gesetzt und den aktuellen Anforderungen angepasst zu haben.

Allein der städtische Hauhalt wäre ein kleines Konjunkturprogramm. Durch die Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung werden jedoch in Potsdam zusätzlich Investitionen von über 35 Mio. Euro angeschoben. Die Mittel werden zum Beispiel verwendet für den Lindenpark, die dringende Sanierung des Kulturhauses Babelsberg, die Lärmsanierung der B273 in Bornstedt sowie für weitere Schulen und Kitas. Außerdem können über das Konjunkturprogramm das Karl-Liebknecht-Stadion erneuert und die Mehrzweckhalle im Luftschiffhafen gebaut werden.

In einem gemeinsamen Antrag haben SPD, CDU/ANW, B90/Grüne und FDP/Familienpartei weitere Akzente im Haushalt gesetzt. Dazu gehört die ausreichende Mittelausstattung für Kinderspielplätze, die Erhöhung des Haushaltsansatzes für Lehr- und Unterrichtsmittel an unseren Schulen um 20 Prozent oder Geld für die Pflanzung zusätzlicher Bäume im Stadtgebiet. Neben den 1 Mio. Euro für Radwege, die bis 2012 bereits geplant sind, sollen im Jahr 2010 zusätzlich 100.000 Euro für den Radwegebau in den neuen Ortsteilen im Potsdamer Norden zur Verfügung gestellt werden.
Die kooperierenden Fraktionen haben den Oberbürgermeister außerdem beauftragt zu prüfen, wie die Zuschüsse der Stadt für den Luftschiffhafen mit der Beteiligung der Pro Potsdam an der Haushaltskonsolidierung ab 2010 verrechnet werden können. Damit soll eine Ausschüttung der Pro Potsdam an die Stadt in Höhe von 2 Mio. Euro vermieden werden. Außerdem soll der Oberbürgermeister prüfen, ob Kita-Kinder aus bedürftigen Familien in Zukunft das vergünstigte Essen für einen Euro erhalten können, wie das für Schulkinder aus bedürftigen Familien bereits gilt.

 

19.03.2009: Beiräte für die Neubaugebiete werden neu gebildet

Um die guten Erfahrungen mit den Beiräten Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld und Waldstadt/Schlaatz auch in der neuen Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung fortzuführen, werden auf meinen Antrag hin die Beiräte neu gebildet, die nun Stadtteilräte heißen.

Dei Räte bestehen aus Stadtverordneten, Vertretern der Stadtverwaltung, Bürgerinitiativen, Vertertern der Wohnungswirtschaft und dem Entwicklungsbeauftragten Stadtkontor. Sie sollen zwischen den Bürgern und der Verwaltung vermitteln und beraten die anstehenden Projekte in den beiden Stadtteilen. Dabei geht es vor allem um die Verwendung der Fördermittel aus dem Programm "Soziale Stadt".

Antrag: Bildung der Stadtteilräte Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld und Waldstadt/Schlaatz vom 01.04.2009
Mehr zu den Beiräten: hier>>

 

20.09.2008: Fluglärm wird in Zukunft abnehmen -
Potsdam muss sich an Ausarbeitung der Flugverfahren für den BBI beteiligen


Mehrfach wurden von Bürgerinnen und Bürgern im Zuge der Diskussion um den Lärmaktionsplan die Lärmbelästigungen durch tief fliegende Flugzeuge über dem Potsdamer Südosten angesprochen. Deshalb habe ich mich an das Landesverkehrsministerium gewandt, um auf die Problematik hinzuweisen.

Das Ministerium teilte nun mit, dass der Fluglärm über Potsdam vor allem von Flugzeugen verursacht wird, die die Flughäfen Tegel und Tempelhof anfliegen. Ich gehe daher davon aus, dass der Fluglärm über Potsdam abnimmt, wenn die
Berliner Stadtflughäfen geschlossen werden.

Die Mindestflughöhe in Potsdam für Anflüge auf die nahe gelegenen Flughäfen beträgt laut Ministerium ca. 500 bis 600 Meter über Grund. Den Flughafen
Schönefeld anfliegende Maschinen haben über dem Potsdamer Stadtgebiet noch eine Höhe von ca. 900 Metern. Von Schönefeld startende Maschinen sind über Potsdam bereits auf 2400 Meter aufgestiegen.

Die Ausarbeitung der Flugverfahren für den Flughafen Berlin-Brandenburg-International in Schönefeld (BBI) erfolgt durch die Deutsche
Flugsicherung GmbH (DFS) in den nächsten Jahren bis zur Inbetriebnahme 2011. Die Stadt Potsdam sollte im Rahmen des Verfahrens Stellungnahmen abgeben, um die Interessen der Potsdamerinnen und Potsdamer dabei zu vertreten.

Antwortschreiben MIR vom 09.09.2008

 

18.09.2008: Symbolischer Erster Spatenstich beim SC-Potsdam im Kirchsteigfeld

Nun ist es endlich soweit. Nach jahrelanger Diskussion und der Suche nach einer tragfähigen Finanzierung soll für den SC Potsdam im Kirchsteigfeld endlich der Neubau eines Funktionsgebäudes beginnen. Heute hat der SC einen symbolischen Spatenstich dafür gemacht.

Mit dem Neubau werden endlich die lange genutzten Container, die eigendlich nur als Übergangslösung vorgesehen waren, verschwinden. Der größte Sportverein Brandenburgs erhält eine neue Heimat.

Der Neubau wird die Angebote für Jugendliche im Potsdamer Südosten verbessern. Die öffentliche Förderung der Investition ist auch eine Anerkennung für die gute Jugendarbeit des SC, sowohl im Sport als auch in seinem Jugendclub Off-Line.

Oberbürgermeister Jann Jakobs gab bekannt, dass am 29. Januar die Grundsteinlegung sein soll.

Neubau des SCP vom 18.09.2008

 

16.09.2008: Garagenstandortkonzept schlägt die Erhaltung von 571 Garagen vor

Anfang September hat der Arbeitskreis "Garagenstandortkonzept" aus
Stadtverwaltung, Garagenbeirat und Stadtverordneten seine Arbeit abgeschlossen.
Er hat jeden Garagenstandort einzeln betrachtet und eine Empfehlung für die Stadtverordnetenversammlung erarbeitet. Die
Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung dazu wurde auf meinen Antrag hin von der Stadtverordnetenversammlung in den Bauausschuss überwiesen.

Die Durchsicht der Garagenstandorte ergab, dass für 571 Garagen auf städtischen Grundstücken eine langfristige Nutzung sofort zugesichert werden kann. Dazu zählen unter anderem die Standorte Templiner Straße, Knobelsdorffstraße und
Unter den Eichen/Meisenweg. Auf diesen Standorten sind aufgrund ihrer Lage keine anderen Nutzungen möglich. Sie sollen entweder langfristige Mietverträge erhalten, an die Nutzer verkauft werden oder Betreibern angeboten werden, die die Garagen erhalten.

Bei weiteren 172 Garagen ist zwar ein Verkauf an Dritte möglich, zuvor soll jedoch ein Kaufangebot an die Nutzer ergehen. Dazu zählen die Standorte
Turmstraße, Wiesenstraße und Forststraße.

Nur für 211 Garagen wird ein Abriss zugunsten des Wohnungsbaus vorgeschlagen. Dies betrifft kleine Standorte, wie in der Gluckstraße, dem Patrizierweg und der Burgstraße. Abweichend vom Garagenstandortkonzept spreche ich mich dafür
aus, den Standort Patrizierweg für weitere 10 Jahre zu erhalten, wie es analog für das Schäferfeld beschlossen wurde. Im Patrizierweg wäre
kein Geschosswohnungsbau möglich. Außerdem handelt es sich bei den Nutzern um ortsnahe Pächter, denen ihre Garage auch gehört.

Das Garagenstandortkonzept, das die SPD-Fraktion angestoßen hatte, bietet der Stadtverordnetenversammlung eine ausgewogene Entscheidungsgrundlage. Es kann nach der Kommunalwahl weiter diskutiert werden. Zwischen dem Garagenbeirat, der Stadtverwaltung und der Politik wurde damit endlich eine Vereinbarung über die Zukunft der Garagen auf Grundstücken der Stadt Potsdam getroffen. Zwischen den Nutzern der Garagen, der Notwendigkeit des Wohnungsbaus und den Verwertungsinteressen der Stadt wurde ein Kompromiss gefunden. Das gibt den Nutzern Planungssicherheit für die Zukunft und beendet ein Streitthema der Potsdamer Politik.

Mitteilung der Verwaltung: Arbeitsstand Garagenstandortkonzept vom 21.08.2008

 

12.09.2008: Spartacus extrem

Schade. Eine Initiative von Jugendlichen ist dabei, sich selbst zu diskreditieren. Da fliegen Farbbeutel auf das Stadthaus, da wird öffentlich zur Besetzung von fremdem Eigentum aufgerufen. Gewalt wird als legitimes Mittel der Politik dargestellt, um für den Spartacus e.V. eine neue Heimat zu finden.
Die Idee war am Anfang gut. Jugendliche schlossen sich zusammen, um selbstbestimmt ihre Kultur leben zu können. Sie schlossen mit dem Lindenpark einen Mietvertrag für eine Etage in der Schlossstraße 13. Seit der Lindenpark aufgrund seiner Insolvenz das Gebäude in der Innenstadt aufgeben musste, ist der Spartacus e.V. auf der Suche nach einer neue Bleibe.
Mehrmals habe ich den Jugendlichen vorgeschlagen, mit ihrem Projekt in die Schiffbauergasse zu gehen. Dort hat die Stadt für 11 Mio. Euro Spielstätten für die Jugend- und Soziokultur saniert - also genau zu dem Zweck, den auch der Spartacus ursprünglich vertrat. Unproblematisch wäre zum Beispiel eine Kooperation mit dem neuen Betreiber des Waschhauses möglich.
Den Jugendlichen wurde jedoch das "Minsk", die alte und marode Gaststätte auf dem Brauhausberg, ins Ohr gesetzt. Die Stadt müsste die Immobilie für einen Millionenbetrag kaufen und sanieren. Dort eine Jugendeinrichtung zu etablieren ist also völlig unrealistisch. Scharfmacher - auch aus den Reihen der Linkspartei - radikalisieren nun die Jugendlichen. Gewalt ist aber KEIN legitimes Mittel der Politik, schon gar nicht in einem kommunalen Gemeinwesen! Der Spartacus e.V. ist dabei, jede Sympatie zu verspielen. Als noch immer jüngster Stadtverordneter finde ich das bedauerlich.

 

04.09.2008: Kastellanhaus erhält städtische Hilfe

Im Mai hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dass die Stadtverwaltung in Gesprächen mit der Schlösserstiftung eine
Wiedereröffnung des Kastellanhauses am Stern voranbringt. Auf Antrag der SPD sollte die Wirtschaftsförderung bei der Suche nach einem Pächter unterstützen.
Die Stadtverwaltung hat nun mitgeteilt, dass die Bereiche Wirtschaftsförderung und Stadterneuerung beauftragt wurden, mit der Schlösserstiftung zugunsten einer gastronomischen Nutzung des Kastellanhauses am Stern zusammen zu
arbeiten.
Als erstes Ergebnis wurde vereinbart, dass die Schlösserstiftung ein aktuelles Exposé des Kastellanhauses der Wirtschaftsförderung zur Verfügung stellt. Dieses wird auf den Internetseiten der Stadt veröffentlicht und damit potentiellen
Investoren zugänglich gemacht. Die Stadt wird Interessenten an die Stiftung weiterleiten. Außerdem soll das Kastellanhaus in touristischen und
gastronomischen Arbeitskreisen der Stadt thematisiert werden.
Damit gibt es endlich konkrete Unterstützung der Stadt für das Kastellanhaus, das bereits drei Mal erfolglos von der Schlösserstiftung auf der Suche nach einen Pächter ausgeschrieben worden ist. Die Netzwerke der Stadt können hier helfen.
Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung zugesagt, alle nötigen Genehmigungen zu erteilen, die für den Betrieb eines saisonalen Bierausschanks des
Fördervereins Jagdschloss Stern – Parforceheide am Kastellanhaus nötig sind. Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Förderverein eine solche
Übergangslösung anstrebt, um mögliche Betreiber auf das Kastellanhaus aufmerksam zu machen.

 

03.09.2008: Ladenzeile am Keplerplatz wird verschönert

Auf der Rückseite der Ladenzeile am Keplerplatz dominieren Graffitis. Die Ladezonen am Parkplatz sind in einem unansehnlichen Zustand. Dazu hatte die SPD im März einen Antrag gestellt.
Wie die Stadtverwaltung nun mitteilte, werden in den kommenden Wochen vom Eigentümer die Graffitis entfernt und die Ladezonen gesichert. Vorhandene
Treppenschäden werden beseitigt.
Ich freue mich, dass der Eigentümer auf die Hinweise aus der Stadtverordnetenversammlung eingegangen ist und aktiv wird. Die Aufwertung der Ladenzeile zum Parkplatz hin ist ein wichtiger Schritt, um das Ansehen des Keplerplatzes als Stadtteilzentrum zu erhöhen. Mit dem Beschluss über das Einzelhandelskonzept war erreicht worden, dass der Keplerplatz weiterhin den Status als „Stadtteilzentrum“ behält.

Ladenzeile Keplerplatz vom 21.08.2008

 

11.08.2008: Das Waschhaus muss auch mit neuem Träger sein Profil behalten

Die Diskussion um die Sozio- und Jugendkultur in Potsdam ist im vollen Gange, seit neben dem Lindenpark e.V. auch der Waschhaus e.V. in Insolvenz ist. Richtig ist, dass die Häuser ihr Profil behalten müssen, auch wenn die Trägerstruktur verändert wird.
Die Finanzen stehen zur Verfügung, um auch in Zukunft in der Schiffbauergasse Jugendkultur zu machen. Die kulturellen Träger in der Schiffbauergasse erhalten pro Jahr 540.000 Euro an Förderung, davon allein das Waschhaus 230.000 Euro. Die mietfreie Bereitstellung der Liegenschaften in der Schiffbauergasse hat einen Wert von rund 200.000 Euro pro Jahr, die die Kulturverwaltung an den Kommunalen Immobilienservice überweist.
Entscheidend ist der Inhalt, der in den sanierten Gebäuden stattfindet. Daher spricht sich die SPD dafür aus, Profil und Angebot des heutigen Waschhauses auch in Zukunft zu erhalten.
Im Waschhaus wird gute Jugend- und Kulturarbeit geleistet. Defizite bestehen allein in
betriebswirtschaftlichen Fragen. Um die strukturellen Probleme zu lösen, muss das
Waschhaus schnell an einen neuen Träger vergeben werden. Das durch die Stadtverwaltung geplante Symposium muss dafür die Grundlage erarbeiten. Ziel muss es sein, mehr betriebswirtschaftliche Professionalität mit den vorhandenen Potentialen der Kulturarbeit im Waschhaus zu verbinden. Die Mitarbeiter des Waschhauses sollten daher beim neuen Träger eine Anstellung finden. Mit ihnen würde auch das Profil des Waschhauses erhalten bleiben. Die Vergabe sollte entsprechend ausgestaltet werden.

Das Waschhaus muss auch mit neuem Träger sein Profil behalten vom 07.08.2008

 

09.07.2008 Die Linke als Partei der Neubaugebiete?

In der aktuellen Diskussion um das Einzelhandelskonzept interessieren die Linkspartei die Neubaugebiete schon lange nicht mehr. Bei der Frage der Erweiterung der Einzelhandelsflächen des Stern-Centers sind der Linkspartei die Auswirkungen auf die umliegenden Wohngebietszentren Keplerplatz, Busch-Platz Drewitz oder Marktplatz Kirchsteigfeld völlig egal. Dabei gibt es dort inzwischen genug Leerstand. Es ist die SPD, die den Keplerplatz als "Stadtteilzentrum" erhalten will..

Es ist ein Märchen, dass sich allein die Linkspartei für die Förderung der Neubeugebiete einsetzt. Die SPD hat durchgesetzt, dass Stern, Drewitz und der Schlaatz aus dem Programm „Soziale Stadt“ weiterhin gefördert werden. Nur so lassen sich die weitere Wohnumfeldverbesserung und die Sanierung von sozialen Einrichtungen finanzieren. Erinnert werden muss auch an den Beschluss zum Haushalt 2006, wo die SPD 500.000 Euro im Investitionshaushalt zugunsten der Neubaugebiete umgeschichtet hat. Bei der Abstimmung hatte die Linkspartei, damals noch PDS, beleidigt den Raum verlassen.

Auch bei anderen Themen hechelt die Linkspartei der Entwicklung inzwischen hinterher. Es ist die SPD, die sich für den Lärmschutz an der Nutheschnellstraße und für die Parforceheide als Erholungswald einsetzt. Mit der Erarbeitung des Garagenstandortkonzeptes, bei dem mit den Nutzern über jeden einzelnen Standort gesprochen wird, haben wir für die Betroffenen mehr erreicht als Andere, die das immer nur behaupten.

 

02.07.2008 Bahnhof Medienstadt stärken

Der Bahnhof Medienstadt ist einer der wichtigsten Regionalbahnhöfe Potsdams. Von dort pendeln hunderte Menschen am Tag nach Berlin oder in das Potsdamer Umland. Trotzdem ist die Infrastruktur im Umfeld des Bahnhofes verbesserungswürdig.
Die SPD wird in der heutigen Stadtverordnetenversammlung beantragen, dass
der Oberbürgermeister ein Konzept zur funktionalen und gestalterischen Aufwertung des Bahnhofes Medienstadt bis März 2009 vorlegt. Dabei soll vor
allem berücksichtigt werden, dass PKW- und
Fahrradstellplätze am Bahnhof fehlen und die Anbindung an die städtischen Buslinien verbessert werden kann.
Darüber hinaus soll in der Bahnhofstraße der Fahrrad- und Fußgängerverkehr in Richtung des Wohngebietes Stern durch eine einheitliche Freiraumgestaltung geordnet werden.

Antrag Bahnhof Medienstadt stärken vom 02.07.2008

 

06.06.2008 Beschlossener Haushalt bringt dem Musikerviertel neue Fuß- und Radwege

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken. Mit dem Haushalt der Stadt wurden auch Investitionen für Fuß- und Radwege im Musikerviertel beschlossen, die seit langem von den Bürgerinnen und Bürgern verlangt werden.

Für die Jahre 2008 bis 2009 sind für die Anlage eines Rad- und Fußweges durch das Gehölz bis zur Steinstraße insgesamt 50.000 Euro vorgesehen. Damit wird der von vielen Bewohnern genutzte Waldweg nach Steinstücken endlich befestigt.
Die Eigentumsverhältnisse des Wäldchens am Gehölz sind inzwischen geklärt. Der Weg gehört dem Land Brandenburg und kann durch einen Grundstückstausch zwischen Stadt und Land ins Eigentum Potsdams übergehen.

Auch im Haushalt verankert wurde der Bau von Fußwegen und der Regenentwässerung in der Steinstraße. Er soll 2011 für 300.000 Euro erfolgen.

 

02.06.2008 Stadtachse Stern-Drewitz bleibt gestalterischer Anspruch für die Brache Drewitz

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat die Verwaltung einen Zwischenstand zur Erarbeitung eines Maßnahmenplans zur Gestaltung der "Stadtachse" Stern-Drewitz vorgelegt. Dieser wurde auch im Bauausschuss diskutiert.
Die sog. "Stadtachse" soll die Wohngebiete Stern und Drewitz über die Fußgängerbrücke des Stern-Centers, zwischen Stern-Center und Porta hindurch bis nach Drewitz für Fußgänger und Radfahrer verbinden. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Abkürzung für die Bewohner, sondern um das letzte Stück städtebaulichen Anspruch auf der Brache Drewitz.
Das Möbelhaus Porta wächst inzwischen in die Höhe. In Richtung Stern-Center und Richtung Gerlachstraße wird es von einer hohen, weiß-grauen Wand begrenzt. Der Versuch, diese Gestaltung im Rahmen der Diskussion um das Vorhaben zu ändern, war am Widerstand von Linkspartei und CDU damals in der Stadtverordnetenversammlung gescheitert.
Ich hatte die Vision, dass zwischen dem Stern-Center und Porta ein lebendiger Stadtplatz entstehen könnte (mehr dazu hier). In mehreren Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung, Porta und dem Stern-Center wurde die Gestaltung der Stadtachse inzwischen diskutiert. Leider wurde dort kein Ergebnis gefunden.

In den Verhandlungen um den städtebaulichen Vertrag mit Porta hatte ich damals folgenden Ergänzungsantrag gestellt:
Änderungsantrag zum Vertrag mit Porta vom 11.09.2007

 

25.04.2008 Parteitag der SPD Potsdam

Heute hat die Potsdamer SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2008 gewählt und ihr Wahlprogramm beschlossen. Als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Stadtfraktion habe ich einen Rückblick auf die Arbeit der Fraktion in dieser Wahlperiode gegeben.

Rede auf dem Parteitag der SPD Potsdam am 24.05.2008

 

24.04.2008 Lärmschutzwand an der Nuthe-Schnellstraße ist im Lärmaktionsplan der Stadt

Im Kampf um mehr Lärmschutz an der Nuthe-Schnellstraße ist das erste Etappenziel erreicht. Die Stadt hat in den Entwurf des Lärmaktionsplans, der den Fraktionen zugegangen ist, die Lärmschutzmaßnahmen an der Nuthe-Schnellstraße aufgenommen. So wird vorgeschlagen, die Lärmschutzwand gegenübr dem Stern-Center von der Max-Born-Straße bis zur Autobahn zu verlängern. Damit würden der Hans-Grade-Ring und die Gaußstraße von Lärm entlastet. Außerdem wird vorgeschlagen, eine Lärmschutzwand von der Neuendorfer Straße bis zur Bebraer Straße zu errichten. Damit würde das Wohnen im nördlichen Alt-Drewitz verbessert. Ich begrüße diese Entscheidung ausdrücklich.

 

07.04.2008 Erhalt des Garagenstandortes im Schäferfeld

Nachdem der Beschluss der Stadtverordneten vom März dieses Jahres zum Erhalt des Garagenstandortes im Schäferfeld beanstandet worden war, hat die Stadtverordnetenversammlung im April den Beschluss erneuert. Wie zuvor von mir vorgeschlagen, wurde ein Kompromiss gefunden. Der Standort wird nun für 10 statt für 15 Jahre langfristig erhalten. Bis dahin wird es keine Verkäufe an Dritte oder die Nutzer geben. Wichtig ist: Die Pläne zur Umnutzung werden vorerst eingestellt!

 

07.04.2008 Rad- und Fußweg zwischen Am Gehölz und Steinstraße sowie Gehweg in der Steinstraße

Die Bürgerinitiative "Schönes Gehölz" hat einen ersten Erfolg erzielt. Die Stadtverwaltung hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung bekannt gegeben, dass der als Geh- und Radweg benutzte Pfad durch das Gehölz zwischen der Straße Am Gehölz und der Steinstraße sich im Eigentum des Landes Brandenburg befindet. Die Verwaltung hat bestätigt, dass sie aufgrund der regen Nutzung des Weges eine Befestigung unterstützt. Dazu soll es einen Flächentausch zwischen der Stadt und dem Land Brandenburg geben. Die Ausbaukosten betragen rund 50.000 Euro und werden 2012 in den Haushalt der Stadt eingestellt.
Auch zu dieser Zeit wird der Gehweg in der Steinstraße hergestellt. Damit bekommen die Anlieger der Steinstraße endlich eine befestigte Wegeverbindung nach Steinstücken.

Mitteilungsvorlage der Verwaltung: Rad- und Fußweg im Bereich der Straße Am Gehölz bis zur Steinstraße vom 26.03.2008

 

25.02.2008 Für eine ansehnliche Ladenzeile am Keplerplatz

Die Rückseite der Ladenzeile am Keplerplatz zum Parkplatz hin ist in einem unansehnlichen Zustand. Graffitis prägen das Bild, die Ladezone ist teilweise beschädigt.
Mit viel Geld wurde in den letzten Jahren der Keplerplatz neu gestaltet. Mit dem Abriss des alten Orion und dem Bau des neuen Einzelhandelszentrums mit Rewe ist neue Qualität am Keplerplatz eingezogen. Nun sollte auch die Ladenzeile im nördlichen Bereich des Keplerplatzes verbessert werden.
Daher wird die SPD in der Stadtverordnetenversammlung im März beantragen, dass der Oberbürgermeister in Gesprächen mit dem Eigentümer erreichen soll, dass die Rückseite der Ladenzeile am Keplerplatz ansehnlicher gestaltet wird.

Für eine ansehnliche Ladenzeile am Keplerplatz vom 25.02.2008
Ladenzeile am Keplerplatz vom 05.03.2008

 

29.01.2008 Verwaltung legt Garagenstandortkonzept vor

In der nächsten Stadtverordnetenversammlung wird die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Erarbeitung eines Garagenstandortkonzeptes
vorlegen. Das Garagenstandortkonzept soll zwischen den Nutzern von Garagen und der Stadt als Eigentümerin der Grundstücke vermitteln. Dazu soll ein „Arbeitskreis Garagenstandortkonzept“ gebildet werden, der nach dem Vorbild des Kleingartenbeirates die Interessen bündelt. Im Arbeitskreis sollen Garagennutzer, Stadtverwaltung und Politik gemeinsam nach Lösungen für jeden Standort suchen. Eine einvernehmliche Lösung zu
finden war auch Ziel des SPD-Antrags vom März 2007.
Der Arbeitskreis Garagenstandortkonzept soll die Vorschläge zum wirtschaftlichen Umgang mit den bestehenden Garagenkomplexen bewerten, den Verkauf der Garagen an ihre Nutzer prüfen und ein
zusammengefasstes Konzept für alle Standorte beraten. Ziel ist die Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordnetenversammlung. Eine Abfrage der Interessen der Nutzer durch die Stadtverwaltung läuft noch bis zum 11.02.2008.

Mitteilungsvorlage Garagenstandortkonzept vom 16.01.2008
Vorschlag der Verwaltung zu den Garagenstandorten vom 16.01.2008
Antrag Garagenstandortkonzept vom März 2007

22.01.2008 SPD schlägt vor: Die Priesterweg-Grundschule in Drewitz soll Stadtteilschule werden

Die SPD will in Drewitz - nun erstmalig in Potsdam - das Modell einer Stadtteilschule umsetzen. Gemeinsam mit der Schulleiterin Elvira Eichelbaum hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Schubert seit einem Jahr nach Wegen gesucht, damit die Arbeit in der Schule am Priesterweg auf die veränderten Bedingungen im Stadtteil besser reagieren kann. Durch die Entwicklung hin zu einer Stadtteilschule, ist die Schule nicht länger nur Ausbildungsstätte. Sie wird zum Begegnungsraum für Gruppen aus dem Stadtteil und schafft die Möglichkeit der Zusammenarbeit von Bildung, sozialen Trägern, Kunst und Kultur im Stadtteil an einem Ort. Dadurch wird das Gebäude nicht mehr nur als Schule am Tage genutzt. Durch den wechselseitigen Austausch unter einem Dach entstehen so Netzwerke zwischen Lehrern, Sozialarbeitern, Schülern und Eltern, Initiativen und Vereinen.
An der konzeptionellen Entwicklung sollen neben der Schulkonferenz der Grundschule „Am Priesterweg“ auch die vor Ort tätigen Träger und die Wohnungswirtschaft beteiligt sein. Zur Finanzierung sollen das Programm „Soziale Stadt“ sowie private Initiativen wie das Projekt „Zukunftsschule“ des Bauunternehmens „Hochtief“ geprüft werden.

Zukunftsschule - Stadtteilschule Drewitz "Am Priesterweg" vom 15.01.2008

 

05.12.2007 Abschluss der Prüfungen für den Hirtengraben erst 2008

Leider erst im Jahr 2008 wird die Prüfung für den Hirtengraben im Kirchsteigfeld abgeschlossen sein. In diesem Jahr waren die Niederschläge zu zahlreich, um eine Lösung für die Zuflussprobleme des Hirtengrabens zu bekommen.
Um langfristig eine Verbesserung des Wasserstandes im Hirtengraben auch in trockenen Sommern zu erhalten schlagen die von der Stadt beauftragten Ingenieure vor, das aus der Region entnommene Grundwasser wieder in das vorhandene Grabensystem einzuleiten. Außerdem könnten eine Stauung oder die Einleitung von Wasser aus Brunnen dem Hirtengraben helfen.
Ich werde 2008 auf den weiteren Fortgang achten.

Mitteilungsvorlage der Verwaltung: Gutachten zum Hirtengraben im Kirchsteigfeld vom 14.11.2007

 

03.12.2007 Sicherung von Wegerechten an der Sternstraße 63 in Drewitz

Das Grundstück Sternstraße 63 in Drewitz wird durch die Stadt Potsdam verkauft. Dazu läuft derzeit eine Ausschreibung. Auf diesem Grundstück befindet sich jedoch die Zufahrt zu weiteren bebauten Wohngrundstücken. Ich habe daher in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, die Wegerechte zu sichern. Finanzdezernent Burghardt Exner sicherte zu, dass die Wegerechte in das Grundbuch eingetragen werden. Nur mit dieser Eintragung erfolgt der Verkauf durch die Stadt.

Sicherung von Wegerechten in Drewitz vom 5.12.2007

 

03.12.2007 Lärmschutz ist Teil der Wohnqualität

Der Schutz vor Lärm gehört zu den Aspekten guten Wohnens. Lärm stört die Wohnqualität. Daher hat das Landesumweltamt nach Vorgaben des Bundes eine sog. "Lärmkarte" für Posdam erstellt, die die Belastungen der Bürger mit Straßenlärm deutlich macht.
Vor allem Stern und Drewitz sind durch die Autobahn und die Nuthestraße von Lärm betroffen. Die SPD hat daher in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, Konsequenzen aus der Lärmkartierung zu ziehen und Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen. So brauchen die Wohnungen an der Nuthestraße dringend weitere Lärmschutzmaßnahmen.

Konsequenzen aus der Lärmkartierung vom 05.12.2007
Die Lärmkarte für Potsdam finden Sie hier> auf der Homepage des Landesumweltamtes.
Rede vor der Stadtverordnetenversammlung am 5.12.2007

 

24.11.2007 Herzlichen Glückwunsch zum ersten Bauabschnitt am Campus am Stern

Heute wird der erste Bauabschnitt der Freianlagen am Campus am Stern übergeben. Damit ist der Baufortschritt am Schulstandort unübersehbar und der erste Meilenstein geschafft. Als ehemaliger Schüler vom Stern freut es mich besonders, dass auch am Leibniz-Gymnasium die Baufortschritte endlich sichtbar sind. Unverkennbar steigt damit die Attraktivität der Schule für Eltern. Langfristig wird es mehr Schülerinnen und Schüler am Stern geben.

Die Freiflächen des Campus tragen dazu bei, das Freizeitangebot am Stern zu verbessern. 1,5 Mio. Euro werden wir für die Freiflächen am Campus ausgeben. Sie sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft des Wohngebietes.

 

04.09.2007 Kaufhalle am Keplerplatz wird in die Überlegungen zur Stadtachse Stern-Drewitz einbezogen

Wie die Stadtverwaltung auf meinen Antrag vom Mai dieses Jahres mitteilte, wird die ehem. MiniMal-Kaufhalle auf dem Keplerplatz in die Überlegungen zur Stadtachse Stern-Drewitz aufgenommen.
Die Stadtachse soll vom Keplerplatz über die Newtonstraße und die Fußgängerbrücke des Stern-Centers bis nach Drewitz verlaufen und wird derzeit durch ein Planungsbüro konzipiert.

Mitteilungsvorlage der Verwaltung zum Antrag "Ehem. MiniMal-Kaufhalle am Keplerplatz" vom 29.08.2007

 

28.08.2007 Stadtplatz zwischen Stern-Center und Porta anlegen

Zwischen dem Stern-Center und dem neuen Porta-Möbelhaus auf der Drewitz Brache sollte meiner Meinung nach ein Stadtplatz vom Verweilen mit Sitzmöglichkeiten und Bäumen angelegt werden. Damit wären die beiden Einzelhandelsstandorte fußläufig attraktiv miteinander verbunden. Außerdem würde die Stadtachse Stern-Drewitz einen Mittelpunkt erhalten. So könnte der Stadtplatz konzipiert werden:

Stadtplatz zwischen Porta und Stern-Center anlegen vom 28.08.2007
Planskizze

 

06.06.2007 Porta auf der Brache Drewitz

Mit großer Mehrheit hat sich die Stadtverordnetenversammlung heute für die Ansiedlung des Möbelhauses Porta auf der Brache Drewitz entschieden. Ich freue mich, dass sich für die Fläche ein neuer Investor gefunden hat. Nun kommt es darauf an, die Pläne so zu gestalten, dass für die Menschen in Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld noch ein Mehrwert dabei herauskommt. So muss die Stadtachse Stern-Drewitz gesichert werden, müssen die Außenanlagen so gestaltet werden, dass man sich gern auf dem Gelände aufhält und müssen die Fragen des Verkehrs geklärt werden.
Die SPD hat daher darauf bestanden, dass für Porta alle Maßgaben gelten, die auch schon für Hornbach gegolten haben. Damals war ein städtebaulicher Vertrag schon ausgehandelt gewesen. Er war von den Stadtverordneten knapp abgelehnt worden.

Porta muss erst geprüft werden vom 07.05.2007

 

02.05.2007 Zukunft der ehem. MiniMal-Kaufhalle am Keplerplatz

Auf Antrag der SPD hat die Stadtverordneten-versammlung beschlossen, dass der Oberbürgermeister mit dem Eigentümer der ehem. MiniMal-Kaufhalle am Keplerplatz Gespräche aufnehmen soll, um entweder die Halle einer anderen Nutzung zuzuführen oder auch bauliche Veränderungen zu erörtern.
Nachdem die ehem. Kaufhalle durch einen Möbelhändler zwischengenutzt wurde, steht sie nun wieder leer und verschandelt den Keplerplatz. Daher muss gehandelt werden.

Ehem. Kaufhalle am Keplerplatz umnutzen vom 24.04.2007
Ehem. MiniMal-Kaufhalle am Keplerplatz vom 02.05.2007

 

04.04.2007 Drewitz braucht weitere Förderung

Ab 2010 läuft die Förderung von Stern und Drewitz durch das Programm "Soziale Stadt" aus. Seit 1999 wurden Mio. Euro in die beiden Wohngebiete investiert, vor allem in die Sanierung von öffentlichen Gebäuden, wie der Bibliothek am Stern oder dem Bürgerhaus Stern-Zeichen, oder in Grün- und Spielflächen. Unbenommen sind die Fortschritte überall zu sehen - vor allem am Stern.
Drewitz jedoch braucht auch über das Jahr 2010 hinaus unsere Unterstützung. Zum Umbau der Konrad-Wolf-Allee zu einer attraktiven Straße, zur Qualifizierung der "Rolle" oder zur weiteren Verschönerung von Innenhöfen brauchen wir weiterhin Geld. Daher hat die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, für Drewitz eine Anschlussförderung auch nach dem Jahr 2010 sicherzustellen. Am 2.05.2007 wurde der Antrag von den Stadtverordneten beschlossen.

Anschlussförderung für Drewitz vom 04.04.2007

 

06.01.2007: Hilfe für den Hirtengraben

Der Hirtengraben im Kirchsteigfeld bot im vergangenen Sommer keinen schönen Anblick. Das Wasser ging drastisch zurück und das aufwendig angelegte Grabenufer litt. Ein Element des schönen Wohnumfeldes im Kirchsteigfeld drohte unterzugehen.
Nach Bürgerhinweisen habe ich mich daher mehrmals an die Stadtverwaltung gewandt, um Abhilfe zu schaffen. Nun soll in diesem Jahr zusammen mit dem Wasser- und Bodenverband und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark eine neue Grabenkonzeption erstellt werden. Der Hirtengraben droht nämlich in der Parforceheide zu versanden.
Die Stadt Potsdam und der Landkreis sollten alle Anstrengungen unternehmen, um den Hirtengraben zu sichern.

Anfage zum Teich im Kirchsteigfeld vom 03.11.2006
Antwort der Verwaltung vom 20.11.2006

Anfrage zur Fragestunde der SVV am 06.12.2006: Grabenkonzeption für den Hirtengraben
Antwort der Verwaltung vom 13.12.2006

 

05.01.2007: Landtag in die Mitte!

Mit großer Mehrheit haben sich die Potsdamerinnen und Potsdamer in der ersten umfassenden Bürgerbefragung der Stadtgeschichte für den Landtagsneubau auf dem Grundstück des ehem. Stadtschlosses entschieden. Fast die Hälfte aller wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger hat sich beteiligt und zu 43% für den Schlossgrundriss entschieden.
Auch in Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld war der Vorsprung für das Schloss groß. 39% sprachen sich für den Schlossgrundriss aus, 30% für die Speicherstadt und 15% für das Grundstück des ehem. Palais Barberini an der Alten Fahrt.
Der Landtagsneubau auf dem Grundstück des ehem. Stadtschlosses wird die entscheidene Schlüsselinvestition für den Alten Markt werden. Er wird den Impuls geben wir die Entwicklung der ganzen Potsdamer Mitte - für das Herz unserer Stadt. Möge es für uns alle kräftig schlagen!

Ergebnis der Bürgerbefragung

 

08.12.2006: Bürgerbefragung zum Landtagsneubau

Die PDS hat sich bewegt - das muss man anerkennen! Sie besteht nicht mehr auf eine Sanierung des Brauhausberges, sondern plädiert auch für einen Neubau des Landtages. Es ist sehr erfreulich, dass sich nun überall die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass eine 80 Mio. €-Investition für einen neuen Landtag Potsdam verloren gehen würde, wenn dieses Geld in die Sanierung des Brauhausberges gesteckt wird. Vielmehr sollte das Geld für einen Neubau ausgegeben werden, mit dem wir die Stadtentwicklung Potsdams an neuralgischen Punkten - wie dem Alten Markt - voranbringen können.
Leider ist noch immer umstritten, wo ein Landtagsneubau seinen Platz finden soll: Auf dem Grundstück des ehem. Stadtschlosses, an der Alten Fahrt auf dem Grundstück des ehem. Palais Barberini oder in der Speicherstadt. Für die SPD steht fest, dass ein Landtagsneubau an der Stelle gebaut werden sollte, wo früher das Stadtschloss stand. Nur an dieser Stelle macht die "Ankerinvestition" für die Potsdamer Mitte einen Sinn.
Doch nun sind Sie gefragt, liebe Bürgerinnen und Bürger. Vom 18.-31.12.2006 haben Sie die Möglichkeit, sich zu entscheiden. Senden Sie den von der Stadtverwaltung eingegangenen Fragebogen zurück und beteiligen Sie sich!

 

07.12.2006: Brache Drewitz muss verschwinden

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Mehrheit die Ansiedlung eines Hornbach-Baumarktes mit einer Soccer-Halle abgelehnt. Trotz dieser Entscheidung steht für mich fest: Die Brache Drewitz muss verschwinden! Für mich hat dieses Anliegen weiterhin höchste Priorität. Wir müssen weiter nach einem Investor suchen, denn öffentliche Mittel wird es für die Brache nicht geben - alle, die etwas anderes behaupten, erzählen Unsinn.
Deshalb bleibe ich dabei: Wir müssen mit jedem Investor, der sich für die Brache interessiert, über einen Ansiedlungswunsch verhandeln und das beste dabei herausholen - auch mit Hornbach habe ich das versucht. Nun steht die Aufgabe an, einen neuen Investor zu finden.

 

15.11.2006: Landtagsentscheidung der Stadtverordnetenversammlung ist Rückschlag für die ganze Stadt

Die Ablehnung des B-Plans zum Landtagsneubau auf dem Grundstück des ehem. Stadtschlosses am Alten Markt in der Stadtverordnetenversammlung ist eine Katastrophe für Potsdam. Geschadet wurde nicht nur der Entwicklung der Potsdamer Mitte, sondern Potsdam als Oberzentrum und Landeshauptstadt im Land Brandenburg. Auswirkungen wird das vor allem auf diejenigen haben, die auf die Jobs im Dienstleistungsbereich angewiesen sind. Nicht nur wegen der Potsdamer Mitte, sondern auch im Hinblick auf die gesamte Entwicklung der Stadt ist daher die Ablehnung des Landtagsneubaus am Alten Markt ein falsche Entscheidung.
Gelder werden durch diese Entscheidung nur wenige frei. Die Behauptung, dass jetzt das Geld, das für den Landtag ausgegeben werden sollte, für andere Projekte zur Verfügung steht, ist populistisches Gerede. Glauben Sie nicht an so etwas! Die SPD hat immer darüber aufgeklärt, dass die Stadt nur einen Bruchteil der Kosten selbst trägt. Der Rest sind Fördergelder. Diese Tatsache beharrlich zu leugnen, gehört zu den Lebenslügen der PDS. Und im Übrigen: Auch die Sanierung des Brauhausberges kostet Geld!

 

08.11.2006: Hornbach muss nachbessern

Im gestrigen Bauausschuss wurde der Entwurf eines städtebaulichen Vertrages zwischen Hornbach und der Stadt Potsdam zur Bebauung der Drewitzer Brache mit einem Baumarkt und einer Soccer-Halle erstmals diskutiert.
Ich gehöre zu denjenigen, die einen Baumarkt auf der Brache Drewitz nie grundsätzlich abgelehnt haben. Der Investor hat erkennen lassen, dass er sich Gedanken darüber gemacht hat, wie er den Wünschen der Stadt und den Zielen der Politik für die Brache in Drewitz entsprechen kann. Dieses Bemühen muss man zumindest anerkennen.
Die Entwicklung der Brache ist seit Jahren in der Diskussion, vor allem seit das Spaßbad und der Freizeitpark an dieser Stelle durch finanzielle Probleme des damaligen Investors scheiterten. Durch die lange Diskussion und den Masterplan Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld wurde jedoch die Brache Drewitz als Mittelpunkt der Wohngebiete Stern, Drewitz und Kirchsteigfeld definiert. Sie ist der "Innenstadtbereich" unseres Stadtteils. Daher muss sich auch die Entwicklung daran messen lassen.
Ich bin jedoch Realist. Die Entwicklungsmöglicheiten für die Brache sind begrenzt. Die Ideen aus Studentenworkshops waren zwar schön und lenkten die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Brache, doch sie waren eben auch unrealistisch. Deshalb habe ich immer dafür plädiert, mit einem potentiellen Investor ein Kompromiss zu finden.
Wichtig bleibt - und das ist die Erkenntnis aus den Diskussionen der letzten Jahre: Die Entwicklung der Brache muss einen Mehrwert für unseren Stadtteil haben. Das Angebot von Hornbach, eine Soccer-World (siehe www.soccer-world.com) auf seinem Grundstück zu ermöglichen, ist bereits solch ein Mehrwert, den ich ausdrücklich begrüße. Der nun vorliegende städebauliche Vertrag entspricht aber meiner Meinung nach noch nicht dem Machbaren. Da kann mehr herausgeholt werden. Hornbach muss nachbessern! Im Bauausschuss habe ich daher folgende Änderungen beantragt:

  • Der Vorhabenträger verpflichtet sich sicherzustellen, dass die Soccer-World als Ergänzungsfunktion bis mindestens 2015 gesichert ist.
  • Der Vorhabenträger verpflichtet sich, nicht nur die Soccer-World sondern auch seinen Baumarkt architektonisch und farblich dem Stern-Center anzupassen.
  • Die Außenanlagen müssen Aufenthaltsqualität besitzen. Deren Gestaltung ist zu präzisieren.
  • Die Zahl der Parkplätze sind auf das baurechtlich Notwendige zu reduzieren. Die Stellplätze sind mit Pflastersteinen auszugestalten.
  • Der Vorhabenträger verpflichtet sich, die Ergebnisse der von der Stadt Potsdam durch ihren Entwicklungsbeauftragten Stadtkontor in Auftrag gegebenen Realisierungsstudie zur „Stadtachse Stern-Drewitz“ zu akzeptieren und dabei auch in Kauf zu nehmen, wenn sie sein Grundstück betreffen.
  • Die An- und Abfahrt zum Gelände ist so zugestalten, dass unnötiger Verkehr von der Dorflage Drewitz ferngehalten wird. Dazu ist die Auf- und Abfahrt zu Baumarkt und Soccer-World nur an der Auffahrt zum Stern-Center und nicht an der Gerlachstraße zu bauen.

Wenn sich Hornbach dafür entschließt, diesen Änderungen zuzustimmen, kann auch eine Zustimmung meinerseits erfolgen. Denn letztendlich geht es darum, dass die Brache in Drewitz verschwindet, dass die ganze Gegend aufgewertet wird und dass der Stadtteil eine Soccer-World erhält.

Hornbach: Vertrag nachbessern vom 31.10.2006
Änderungsantrag zum städtebaulichen Vertrag zwischen Hornbach und der Stadt vom 07.11.2006

Entwurf des Städtebaulichen Vertrages zwischen Hornbach und der Stadt
Planzeichnung (4Mb)

 

09.09.2006: Mit dabei beim Stadtteilfest am Stern


Losverkauf für die Tombola zu einem guten Zweck

 

04.09.2006: Wir brauchen größere Schulen

Trotz der Kenntnis über die rückläufigen Schülerzahlen haben CDU, PDS und Familienpartei in der Stadtverordnetenversammlung am 30. August durchgesetzt, dass die Carl-Friedrich-Benz-Oberschule in der Waldstadt offen bleibt. Lehrer, Eltern und Schüler der Benz-Schule werden sich für den Augenblick freuen. So wie sich vor einiger Zeit das Espengrund-Gymnasium freute, vor einer Schließung noch mal davon gekommen zu sein. Genützt hat es bekanntlich nichts: Die Schließung des Espengrund-Gymnasiums wurde ein Jahr später doch beschlossen – auch mit den Stimmen von CDU und PDS!

Das gleiche Schicksal wird nun die Benz-Oberschule treffen. Sie darf sich noch ein Jahr dahinschleppen, wird immer kleiner, da der 7. Jahrgang schon fehlt und wird dann im nächsten Jahr geschlossen, da keine Schüler da sind, um einen neuen 7. Jahrgang zu eröffnen. Schulsiechtum statt Schulschließung könnte man das nennen.  

Einige in der Stadtverordnetenversammlung verschließen die Augen vor den notwendigen Anpassungen, die in der Potsdamer Schullandschaft aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen vorgenommen werden müssen. Jahrelang hat man versucht, durch die Absenkung der Zügigkeit der Schulen, also der Anzahl der Parallelklassen, das Problem in den Griff zu bekommen. Das Schülertal müsse nur durchschritten werden, so war die einhellige Meinung. Danach werde es schon besser werden. Doch es wird nicht mehr besser! Im Jahr 2015 werden sich zwar die Schülerzahlen in der Sekundarstufe I wieder bei rund 5600 Schülern stabilisieren, nachdem sie das Tal von 3800 im Jahr 2008 durchschritten haben. Doch zum einen wird 2015 die Zahl der Schüler in der Sek. I noch immer um 1000 geringer sein, als im Jahr 2003, und zum anderen werden in unseren Schulen heute so wenig Schüler unterrichtet, dass wir ausreichend freie Kapazitäten haben.

Durch die Reduzierung der Zügigkeit haben wir in Potsdam Kleinstschulen geschaffen, die es sonst nur im ländlichen Raum gibt. An den Oberschulen werden nur noch zwei Klassen pro Jahrgang unterrichtet – von Klasse 7 bis Klasse 10 also maximal acht Klassen. An Gymnasien und Gesamtschulen gibt es nur drei Parallelklassen pro Jahrgang, wobei an zwei unserer Gymnasien diese Zahl nur deshalb erreicht wird, weil sie eine Leistungsprofilklasse unterrichten (die 2009 ausläuft). Unsere Gesamtschulen müssten mindestens eine 4-Zügigkeit erreichen, wenn ihre gymnasialen Oberstufen langfristig nicht in Frage gestellt werden sollen.

Die Kleinstschulen versuchen zwar Projekte aufrecht zu erhalten, die ihr Schulprofil stärken, und sicher ist es für die Schulen auch angenehm, wenn Schüler und Lehrer sich alle untereinander kennen, doch die Schulen kranken an zu geringer Lehrerzuweisung durch das staatliche Schulamt, der Ausfall von Stunden nimmt ständig zu und das Fächerangebot dünnt sich aus. Eltern erleben es tagtäglich, dass Wünsche ihrer Kinder für bestimmte Kurse nicht erfüllt werden können, weil für bestimmte Fächer einfach nicht genug Schüler pro Schule zur Verfügung stehen. Folge ist, dass die Vielfalt schulischer Angebote zurückgeht und gleichzeitig die Durchlässigkeit der Schulen abnimmt. Wechsel von der einen Schule an die andere werden immer schwieriger. All das ist nicht im Interesse der Schülerinnen und Schüler. Mit zu kleinen Schulen tun wir der Bildung unserer Kinder keinen Gefallen. Immer wieder wird behauptet, dass Schulschließungen ein pädagogischer Sündenfall seien. Doch in unserer Situation ist das Gegenteil der Fall. Wir brauchen in Potsdam größere Schulen! Dies ist nur möglich, wenn wir Schulen schließen – eine bittere aber unumstößliche Wahrheit.

 

29.08.2006: Zu Hornbach auf der Brache-Drewitz

Hornbach is back - und hat seine Hausaufgaben gemacht. So könnte man kurz die neue Situation um die Brache in Drewitz beschreiben. Der Baumarktbetreiber Hornbach hat ein neues Angebot auf den Tisch gelegt, um sich auf der Brache ansiedeln zu können. Um sein Angebot attraktiver zu machen, hat sich Hornbach einen Partner gesucht, der neben dem Baumarkt eine Indoor-Succer-World bauen will. Wie so etwas aussieht und welche Angebote dort gemacht werden kann man sich unter www.soccer-world.com ansehen.

Die Brache in Drewitz ist ein Schandfleck. Indem man sie so lässt, wie sie ist, wird sie nicht besser. Außerdem behindert sie eine Sanierung der Straße „Zum Kirchsteigfeld“. Das neue Angebot von Hornbach sollte daher gründlich geprüft werden. Die Soccer-World entspricht genau dem im Masterplan Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld festgelegten städtebaulichen Ziel, auf der Brache Funktionen mit überörtlicher Bedeutung anzusiedeln. Man sollte das Angebot daher nicht von vornherein ablehnen.

Trotzdem muss der Investor die Festlegungen für eine bauliche Entwicklung der Brache beachten, die bereits auf Initiative der SPD in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurden. Dazu zählen eine Fassadengestaltung, die sich in die Umgebung einpasst, eine Gestaltung der Außenanlagen mit Aufenthaltsqualität und die Sicherung der Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer von der Fußgängerbrücke des Stern-Centers Richtung Drewitz (sog. „Stadtachse“). Diese Punkte müssen baurechtlich festgelegt werden und sind Voraussetzung für meine Zustimmung.

 

23.08.2006: Werbekärtchen an PKW verbieten!

Stören Sie diese Kärtchen auch, die von Autohändlern an Ihren PKW angebracht werden, um für den Verkauf der Autos zu werben? Inzwischen ist diese Methode von zumeist Berliner Autohändlern zu einer Plage geworden. Die laminierten Kärtchen sind nicht nur nervend, sondern verschandeln als Müll auch die Parkplätze und Straßen in den Wohngebieten.
Die SPD-Fraktion hat daher auf meine Initiative hin beantragt, diese Kärtchen über die Stadtordnung oder andere Maßnahmen zu verbieten.

Verbot von Werbekärtchen an PKW

 

25.06.2006: Dialog im Interesse der Stadt

SPD-Fraktionschef Mike Schubert und PDS-Stadtverbandsvorsitzender Pete Heuer haben in einer gemeinsamen Erklärung die Sprachlosigkeit zwischen den beiden stärksten Parteien in der Stadtverordnetenversammlung überwunden.

Gemeinsam stellten Sie fest, dass die Entwicklung der Potsdamer Mitte und der Neubaugebiete im Süden der Stadt die beiden zentralen Projekte der Stadtentwicklung sind. Beide sprechen sich außerdem für ein ökonomisch tragfähiges Freizeitbad auf dem Brauhausberg aus. Gemeinsam wollen sie gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt vorgehen.

Mit dieser Erklärung haben Mike Schubert und Pete Heuer gezeigt, dass es in der Potsdamer Politik darauf ankommt, die Unterschiede zwischen dem Süden und dem Norden der Stadt zu verkleinern, anstatt sie herbeizureden.

Gemeinsame Erklärung von Mike Schubert und Pete Heuer vom 22.06.2006

 

03.06.2006: Entscheidung über jeden Garagenstandort nötig

Die Diskussion um die Garagenstandorte in Potsdam erhält neue Nahrung. Zum 1. Januar 2007 läuft nach Schulrechtsanpassungsgesetz die Investitionsschutzklausel aus, die den Garageneigentümern eine Entschädigung bei der Umnutzung des Garagengrundstückes sichert. Zu DDR-Zeiten waren Garagen auf fremden Grundstücken, meist öffentlichen Flächen, errichtet worden, ohne dass eine Eigentumsübertragung auf die Nutzer vorgenommen wurde.

Anders als die PDS behauptet, läuft jedoch nicht das Schuldrechtsanpassungsgesetz zum 31.12.2006 aus. Die Schutzfunktion für Altverträge aus DDR-Zeiten sichert das Gesetz bis 2015. Bis dahin gelten auch Vorkaufsrechte für die Nutzer, wenn keine Maßnahmen nach Investitionsvorranggesetz geplant sind. Leider haben CDU und PDS durch ihre vorschnelle Entscheidung zum Masterplan Stern_Drewitz_Kirchsteigfeld, der auf dem Garagenstandort am Hans-Grade-Ring Wohnungsbau vorsieht, die Vorkaufsrechte dort gerade in Frage gestellt. Solch ein Vorgang sollte sich nicht wiederholen.

Deshalb ist es von Seiten der Stadt geboten, über jeden Standort eine Entscheidung zu treffen. Anders als in vielen anderen Städten, wo es wenig Investoren gibt, haben wir in Potsdam ein Konfliktpotential, das moderiert werden muss. Daher hat die SPD-Fraktion beantragt, eine Synopse zu den im städtischen Besitz befindlichen Garagenstandorten zu erarbeiten, in der die Anzahl der Garagen, die geplante Verwendung der Grundstücke und vorhandene baurechtliche Festsetzungen aufgeführt sind. Diese Synopse kann dann im Bauausschuss beraten werden.

Eine Entscheidung zu den Standorten bringt den Garagenvereinen endlich Klarheit über ihre Zukunft. Bis zum 1. Januar 2007 hat die Verwaltung dann auch Zeit, Lösungen zu finden.

Garagenstandorte vom 07.06.2006
Entscheidung über jeden Garagenstandort nötig vom 03.06.2006

 

23.05.2006: SPD steht für die ganze Stadt - über den Realitätsverlust bei Herrn Scharfenberg

Der Fraktionsvorsitzende der PDS in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung kanns nicht lassen. Da beschließt die Potsdamer SPD auf ihrem Parteitag, die Stadterneuerung im Potsdamer Süden auf neue Füße zu stellen, und Herr Scharfenberg behauptet trotzdem, die SPD vertrete allein den Aufbau von Stadtschloss, Garnisonkirche und Stadtkanal.

Herr Scharfenberg scheint unter Realitätsverlust zu leiden. Es war die SPD, die in den Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2006 500.000 € an Eigenmitteln für die Neubaugebiete erstritten hat und es war die von Herrn Scharfenberg so viel gescholtene „Schlosskoalition“, die diesen Vorschlag mittrug. Herr Scharfenberg und seine PDS hatten bekanntlich den Saal verlassen und an der Abstimmung nicht teilgenommen.

Von 1999 bis 2003, einer Zeit, in der die SPD nicht nur durch das Amt des Oberbürgermeisters, sondern auch durch eine Mehrheit in der Stadtverordneten-versammlung die Verantwortung für die Stadt trug, wurden insgesamt 11 Mill. € in den Neubaugebieten im Süden der Stadt ausgegeben. Das Programm „Soziale Stadt“, mit dem die Entwicklung in Stern-Drewitz bezahlt wird, ist eine Idee der Bundes-SPD und wurde durch die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung eingeführt und erst im letzten Jahr gesichert. Dies gilt übrigens auch für den Stadtumbau Ost.   

Es scheint nicht in das Weltbild von Herr Scharfenberg zu passen, dass die SPD eine Politik für die ganze Stadt vertritt. Wir Sozialdemokraten bemühen uns um die Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte, aber wir engagieren uns auch für die Stadterneuerung in den Potsdamer Neubaugebieten. Dass sich beides miteinander vereinbaren lässt, scheint für Herrn Scharfenbergs ideologisches Weltbild unbegreiflich zu sein. Für uns Sozialdemokraten jedenfalls ist es kein Widerspruch. Wir stehen für die ganze Stadt.

Die SPD steht für die ganze Stadt vom 23.05.2006

 

04.05.2006: CDU und PDS verhindern politische Debatte über den Masterplan Stern_Drewitz_Kirchsteigfeld

In ungewöhnlicher Einstimmigkeit haben CDU und PDS in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung eine Diskussion um den Masterplan Stern_Drewitz_ Kirchsteigfeld abgewürgt und eine politische Bewertung der dort vorgeschlagenen Maßnahmen im Bauausschuss verhindert.
Politisch haben sich die beiden Parteien damit selbst ein Bein gestellt: Die PDS hat damit beschlossen, dass sie 250 Garagen am Hans-Grade-Ring abreißen lassen will und die CDU, dass auf der Brache in Drewitz Einzelhandel für den überörtlichen Bedarf angesiedelt wird. Zwei Punkte aus dem Masterplan, die sonst sicher nicht die Zustimmung der beiden Fraktionen gefunden hätte.

Der Masterplan definiert für die Zukunft die Ziele der Stadtentwicklung in Stern, Drewitz und Kirchsteigfeld. Er ist ausdrücklch zu begrüßen. Doch er ist ein Werk von über 100 Seiten mit sehr konkreten Umsetzungsschritten und Prioritätenfestsetzungen, die politisch hätten diskutiert werden müssen. Außerdem sorgen CDU und PDS mit ihrem voreiligen Beschluss dafür, dass der Masterplan in der Stadt wenig bekannt bleibt und damit die Akzeptanz für die Wichtigkeit der Entwicklung im Potsdamer Südosten nicht erkannt wird.

Der populistische Schnellschuss von CDU und PDS hat dem Masterplan einen Bärendienst erwiesen. Ohne eine konkrete Beauftragung von einzelnen Maßnahmen durch die Politik wird der Masterplan nun in den Schubladen der Verwaltung verschwinden, so wie viele andere Konzepte zuvor auch.

PDS bechließt den Abriss von 250 Garagen - Masterplan hätte politisch diskutiert werden müssen vom 4.05.2006

 

05.04.2006: Neue Initiative der SPD-Fraktion für Öffentlich-Private Partnerschaften (PPP)

Der bauliche Zustand unserer Schulen und Kitas ist kein Ruhmesblatt für die Stadt Potsdam. Nur punktuell konnten über Förderprogramme die Bildungseinrichtungen von Kindern und Jugendlichen in Ordnung gebracht werden.
Daher hat die SPD-Fraktion auf Anregung ihres Fraktionsvorsitzenden Mike Schubert eine neue Initiative für öffentlich-private Partnerschaften (PPP) gestartet. Wir wollen, dass unsere Kitas und Schulen schneller saniert werden, als über den Investitionshaushalt der Stadt möglich. Das Schneckentempo soll aufhören.
Der Oberbürgermeister wurde beauftragt, eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie zur Sanierung, Instandhaltung und zum Betrieb von Schulen und Kitas bis zum September 2006 vorzulegen.
Unser besonderes Augenmerk beruht auf länger debattierten Projekten, so z.B. dem Campus Kurfürstenstraße (Helmholtz-Gymnasium und Eisenhart-Grundschule) und der Pappelhain-Grundschule (als Teil des Campus Stern).
Zuvor hatte die SPD-Fraktion bereits angeregt, die Wohnungsunternehmen an der Kita-Sanierung zu beteiligen. Grundsätzlich erklärten sich die Unternehmen dazu bereit.

Sanierungsbedarf an Kitas und Schulen vom 26.10.2005
Möglichkeiten des Engagements der Wohnungsunternehmen bei der Kindertagesstättensanierung vom 04.04.06
Zwischenbericht zum Arbeitsstand der AG Investcontrolling/PPP vom 05.04.2006

 

01.04.2006: Mit dabei beim Frühjahrsputz am Stern

Schon traditionell treffen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative Stern am Frühjahrsbeginn, um die Flächen um das Bürgerhaus Stern-Zeichen in der Galileistraße vom Unrat des Herbstes und Winters zu befreien. Säckeweise Müll werden dabei zusammengesammelt, den die STEP kostenlos entsorgt.

Am 1. April 2006 war es wieder soweit. Als Anwohner der Galileistraße war ich naürlich mit dabei, um zu helfen. Auch die Wohnungsgenossenschaft PWG1956 hatte ihre Mitglieder aufgerufen, sich zu beteiligen. Viele waren gekommen, um die Grünflächen um ihre Wohnblocks zu pflegen.

 

 

21.03.2006: Sicherung der EU-Städtebauförderung für Potsdam

Die Wohnungswirtschaft mahnte zu recht in den Zeitungen an, dass Potsdam ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept braucht, um sich ab dem Jahr 2007 die Städtebaufördermittel des Landes aus dem EU-Fond für regionale Entwicklung (EFRE) zu sichern.
Solch ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) hat Potsdam bereits im Jahr 2002 als Beitrag zum Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost erarbeitet. Dieses muss nun in Zusammenarbeit mit allen Akteuren überarbeitet und aktualisiert werden. Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld waren schon damals als ein Schwerpunktgebiet ausgewählt worden (mehr dazu: hier). Nun kommt es darauf an, für die im Masterplan erarbeiteten Ideen für den Stadtteil Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld eine EU-Förderung zu sichern (neben den Neubaugebieten profitiert aber auch die Potsdamer Mitte von der EU-Förderung).
Die SPD-Fraktion wird daher in der Stadtverordnetenversammlung am 5. April 2006 beantragen, dass die Verwaltung mit der Überarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2002 beauftragt wird.

Sicherung der Städtebauförderung für Potsdam vom 5.04.2006
Stadtentwicklungskonzept für Potsdam vom 21.03.2006

 

28.02.2006: Projekt "Campus am Stern" auf gutem Weg

Zur Stadtverordnetenversammlung am 1. März 2006 wird die Verwaltung eine Mitteilungsvorlage einbringen, die ein Finanzierungskonzept und einen Zeitplan für den Campus enthält. Danach wird das Leibniz-Gymnasium in den Jahren 2006-2009 für 3,145 Mill. € aus dem städtischen Haushalt saniert.
Noch offen lässt die Verwaltung Äußerungen zu den Außenanlagen (Schulhöfe und Sportplatz) des Campus. Eine Zusage aus dem Baubereich liege noch nicht vor. Diese Einschätzung ist jedoch äußerst vorsichtig vormuliert, denn in den Prioritätenlisten für das Programm "Soziale Stadt" sind bereits 1,5 Mill. € für die Außenanlagen in den Jahren 2007-2008 vorgesehen.
Gymnasium, Schulhöfe und Sportplatz sind also auf einem guten Weg. Der Zug wurde aufs Gleis gesetzt; nun kann er in Fahrt kommen! Mehr zum Campus: hier

Mitteilungsvorlage der Verwaltung "Finanzierungskonzept und Zeitplan Campus Am Stern" vom 23.02.2006
Campus am Stern auf gutem Weg vom 28.02.2006

 

21.02.2006: Straßenbahn durch die Großbeeren- und Neuendorferstraße? - Nein danke.

Seit Jahren ist eine Straßenbahnverlängerung von Babelsberg (Fontanestraße) zum Stern geplant. So soll die Medienstadt und der Bahnhof Medienstadt Babelsberg an das Straßenbahnnetz angeschlossen werden. Unklar ist, wo die Straßenbahn ab Bahnhof Medienstadt geführt werden soll: entlang der Wetzlarer Straße zum Betriebshof des ViP oder entlang der Großbeerenstraße und der Neuendorfer Straße zum Keplerplatz.

Die Verwaltung hatte im Bebauungsplan Nr. 97 eine Trasse entlang der Großbeerenstraße für die Straßenbahn freigehalten, die quer über private Grundstücke verläuft.

Neben der Beeinträchtigung privater Grundstücke in der Großbeerenstraße hätte eine Straßenbahn durch die Neuendorferstraße die dortigen Grünanlagen vor den Wohnblöcken zerstört.

Der gemeinsame Widerstand von Bürgern und Politik hatte nun Erfolg. Im Abwägungsvorschlag für den B-Plan Nr. 97 hat die Bauverwaltung den Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger stattgegeben und die Verkehrstrasse der Großbeerenstraße wieder auf die derzeitige Breite begrenzt. Es wird also keine Straßenbahn durch die Großbeerenstraße geben!

Verwaltung ist einsichtig - keine Straßenbahntrasse durch die Großbeerenstraße vom 21.02.2006
Nein zur Tram in der Großbeeren- und Neuendorfer Straße vom 7.12.2005
Artikel "Tram-Brücke am Bahnhof Medienstadt abgelehnt" vom September 2003

 

15.02.2006: Kunstrasenplatz für Fortuna Babelsberg

Seit Jahren kämpft Fortuna Babelsberg um eine Verbesserung seiner Trainingsmöglichkeiten auf dem Sportplatz am Stern. Im Zuge der Erneuerung des Sportplatzes im Rahmen der Außenanlagen für den Campus Stern besteht nun die Möglichkeit, für Fortuna einen Kunstrasenplatz anzulegen. Mehrfach hat der Verein gegenüber der Verwaltung seine Wünsche geäußert. Im November 2005 teilte mir die Verwaltung auf eine Kleine Anfrage hin mit, dass ein Kunstrasenplatz noch nicht vorgesehen ist und mit der Sportverwaltung abgestimmt werden müsse.
Nun hat sich auf meine mehrmalige Nachfrage im Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung am 15.02.2006 hin, auch die Sportverwaltung offiziell für einen Kunstrasenplatz ausgesprochen.
Der Wettbewerb für die Außenanlagen des Campus am Stern läuft bis Juni 2006. In den Jahren 2007-2008 soll die Maßnahme umgesetzt werden.

Anfrage zum Hartplatz auf dem Sportplatz Stern vom 2.11.2005
Antwort der Verwaltung "Hartplatz auf dem Sportplatz Stern"